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Ratgeber

Airfryer-Beschichtung: Wie gesund ist Teflon & PFAS?

Kaum ein Thema verunsichert Käufer von Heißluftfritteusen so sehr wie die Beschichtung des Garkorbs. Stichworte wie PFAS, PTFE und Teflon geistern durch Schlagzeilen und werfen die Frage auf: Ist das Garen im beschichteten Korb gesundheitlich bedenklich — und gibt es bessere Alternativen?

In diesem Ratgeber ordnen wir die Begriffe sachlich ein, erklären die gesundheitliche Bewertung nach aktuellem Stand, stellen Alternativen aus Keramik und Edelstahl vor und geben Pflegetipps für eine lange Haltbarkeit. So treffen Sie eine fundierte, angstfreie Kaufentscheidung.

PTFE, PFAS und Teflon erklärt

Die meisten Heißluftfritteusen nutzen eine Antihaftbeschichtung aus PTFE (Polytetrafluorethylen), besser bekannt unter dem Markennamen Teflon. Diese Beschichtung sorgt dafür, dass Gargut nicht anhaftet und sich der Korb leicht reinigen lässt. PTFE ist seit Jahrzehnten in Pfannen und Küchengeräten im Einsatz.

PFAS ist dagegen kein einzelner Stoff, sondern der Oberbegriff für tausende per- und polyfluorierte Chemikalien — PTFE ist eine davon. In die Kritik geraten PFAS vor allem wegen ihrer extremen Langlebigkeit in der Umwelt, weshalb sie auch „Ewigkeitschemikalien" genannt werden. Diese Umweltdebatte ist von der Frage der akuten gesundheitlichen Unbedenklichkeit im Küchenalltag zu trennen.

Gesundheitliche Bewertung

Nach aktuellem Wissensstand gilt eine intakte PTFE-Beschichtung im normalen Gebrauch als gesundheitlich unbedenklich. Kritisch wird PTFE erst bei sehr hohen Temperaturen ab etwa 260 Grad, bei denen sich Dämpfe lösen können. Heißluftfritteusen arbeiten jedoch typischerweise bei maximal 200 bis 220 Grad und bleiben damit deutlich unter dieser Schwelle.

Entscheidend ist der Zustand der Beschichtung: Ist sie zerkratzt oder abgeplatzt, können sich Partikel lösen und sollte der Korb ersetzt werden. Wer auf Nummer sicher gehen oder PFAS aus Umweltgründen meiden möchte, findet heute eine wachsende Auswahl an Alternativen.

Alternativen: Keramik & Edelstahl

Material Vorteile Nachteile
PTFE / Teflon Sehr gute Antihaftwirkung, günstig Enthält PFAS, kratzempfindlich
Keramik PFAS- & PTFE-frei, gute Antihaftwirkung Nutzt sich schneller ab
Edelstahl / Glas Sehr robust, kratzfest, PFAS-frei Weniger antihaftend

Eine kuratierte Auswahl finden Sie in unseren Übersichten der besten PFAS-freien Heißluftfritteusen und der besten Edelstahl-Heißluftfritteusen.

Pflege für lange Haltbarkeit

So schonen Sie die Beschichtung

  • Weiche Schwämme statt Metallbürsten nutzen
  • Eingebranntes vorher einweichen
  • Keine Scheuermittel verwenden
  • Silikoneinlagen zum Schutz einsetzen
  • Korb vollständig trocknen lassen

Das schadet der Beschichtung

  • Metallzangen und -besteck im Korb
  • Aggressive Reiniger oder Stahlwolle
  • Überhitzen bei extremen Temperaturen
  • Gargut mit scharfen Kanten kratzen lassen
  • Beschädigten Korb weiternutzen

Praktische Reinigungstipps finden Sie in unserem Beitrag Airfryer richtig reinigen.

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Häufig gestellte Fragen

Ist die Antihaftbeschichtung im Airfryer gesundheitsschädlich?
Bei sachgemäßer Nutzung gilt eine intakte PTFE-Antihaftbeschichtung als gesundheitlich unbedenklich. Problematisch wird es erst, wenn die Beschichtung beschädigt ist oder bei extremen Temperaturen über etwa 260 Grad überhitzt wird. Da Heißluftfritteusen normalerweise bei maximal 200 bis 220 Grad arbeiten, bleiben sie deutlich unter dieser kritischen Schwelle.
Was ist der Unterschied zwischen PTFE und PFAS?
PTFE (Polytetrafluorethylen, bekannt als Teflon) ist der konkrete Kunststoff, der als Antihaftbeschichtung verwendet wird. PFAS ist der Oberbegriff für eine große Gruppe von per- und polyfluorierten Chemikalien, zu der auch PTFE gehört. Die Kritik an PFAS bezieht sich vor allem auf ihre Langlebigkeit in der Umwelt, weshalb viele Hersteller inzwischen PFAS-freie Beschichtungen anbieten.
Sind Keramik- oder Edelstahl-Airfryer gesünder?
Sie gelten als unbedenkliche Alternativen, da sie ohne PFAS auskommen. Keramikbeschichtungen sind frei von PTFE und PFAS, nutzen sich allerdings über die Jahre stärker ab. Edelstahl- oder Glaskörbe sind besonders robust und kratzfest, dafür weniger antihaftend. Wer PFAS grundsätzlich vermeiden möchte, trifft mit beiden Varianten eine gute Wahl.
Wie pflege ich die Beschichtung meines Airfryers richtig?
Verwenden Sie keine Metallwerkzeuge oder Scheuermittel, die die Beschichtung zerkratzen könnten. Reinigen Sie den Korb mit einem weichen Schwamm und mildem Spülmittel, und lassen Sie eingebrannte Reste vorher einweichen. So bleibt die Antihaftwirkung lange erhalten und es lösen sich keine Partikel.

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